"Honig ist ein von Honigbiene zur eigenen Nahrungsvorsorge erzeugtes und vom Menschen genutztes Lebensmittel aus dem Nektar von Blüten oder den zuckerhaltigen Aus- scheidungsprodukten verschiedener Insekten, dem sogenannten Honigtau." (Quelle: wikipedia.org)

 

Pflanzen brauchen die Bienen zu ihrer Bestäubung, d. h. zur Übertragung des Pollens von Blüte zu Blüte, damit eine ausreichende Frucht- und Samenbildung möglich wird. Da Honigbienen sehr blütentreu sind, sind sie besonders wichtig in der Natur. Zu diesem Zweck scheiden die Pflanzen den süßen Nektar aus, um Bienen anzulocken. Dieser Nektar ist sehr wasserhaltig und wird im Bienenstock von den Bienen durch häufiges Umtragen getrocknet.

 

Bei dieser Gelegenheit wird der Nektar mit Enzymen und Fermenten angereichert. Erst wenn der Nektar einen Feuchtigkeitsgehalt unter 20% hat, besser noch unter 18%, ist dieser "reif " und die Bienen verdeckeln dann die Honigzellen.

 

Da der Imker nur Honig entnimmt, wenn dieser reif ist, fällt der Honig in jedem Jahr unterschiedlich in Aroma, Farbe und Konsistenz aus, je nach Inhalt des Nektars der Blüten, die in dem Jahr geblüht haben. Verschiedene Blütenarten treten auch nur in bestimmten Jahren abhängig vom Wetter auf. Es gibt aber auch Imker, die ihre Bienen dorthin bringen, wo massenweise nur eine bestimmte Pflanzenart vorhanden ist und ernten dann einen Sortenhonig, z.B. Rapshonig, Lindenhonig etc.