Die entnommenen, verdeckelten Honigwaben werden direkt danach aus der Beute an einem hygienisch sauberen Ort geschleudert (oberes Bild rechts). Dazu muss man jedoch die Honigwaben entdeckeln (oberes Bild links). Der geschleuderte Honig läuft dann durch mehrere Siebe, um alle Wachspartikel und Fremdkörper, die sich bei dem Entdeckeln der Waben lösen, zu entfernen (mittleres Bild unten).
 

Honig hat die Eigenschaft zu kristallisieren. Das würde bedeuten, dass der Honig schnell zu einem großen Klumpen werden würde. Um dieses zu vermeiden und einen feincremigen Honig zu erhalten, muss dieser über einen Zeitraum von mehreren Tagen – manchmal Wochen – täglich kurze Zeit gerührt werden. Zum einen holt man damit ungewünschte Lufteinschlüsse aus dem Honig. Zum anderen werden so die Zuckerkristalle immer wieder zerstört, man erreicht damit eine feinere Zuckerstruktur.

 

Wenn der Honig die richtige Konsistenz hat, wird er in Gläser gefüllt. Manchmal bildet sich nach dem Abfüllen auf der Oberfläche oder den Seitenwänden eine weiße Schicht. Das sind kleine Bläschen, Lufteinschlüsse in Traubenzuckerkristalle. Dieses ist auch ein Zeichen, dass der Honig nicht erwärmt wurde. Diese Schicht kann also bedenkenlos gegessen werden.